Lukas hat die LAP bestanden!

Liebe Freunde

Nun hab ich nach 3 Jahren der Anstrengung endlich meine Abschlussprüfung zum Matrosen-Motorenwart bestanden. Wie aufmerksame Leser schon bemerkt haben wurde der Titel schon in meiner Sidebar eingearbeitet.

Ab jetzt wird es auch wieder mehr zu lesen geben auf Polypensees.com, denn ich brauchte die letzten Monate ja meine “und andere Projekte-Pause” um mich voll und ganz auf meine Abschlussprüfung zu konzentrieren.

Weitere Informationen gibt es die nächsten Tage, ich feiere die bestandene Prüfung jetzt im kleinen Ramen mit meiner Freundin.

Lukas

Live Wetterbericht aus Budapest - Update!

Ich sitze so schön gemütlich im Steuerhaus und schau mir meine lieblingsblogs durch, da fängt es urplötzlich an zu schneien. Also, an alle Ostdeutschen Ungarnurlauber: Schneefall in Budapest!

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Lukas

Moormaster für arbeitslose Matrosen

Normalerweise werden Binnenschiffe mit 2-4 Tauen oder Drähten festgemacht. Dabei gehen ein oder mehrere Matrosen an Land und ziehen an einer dünnen Leine, welche zuvor an Land geworfen wurde, das dicke Tau oder Draht ans Ufer. Dort wird das Tau oder der Draht im besten Fall über einen Poller gelegt, im schlechtesten Fall muss mit einem Schäckel an einer 3m hohen Mauer rumgespielt werden.Amsterdam festgemacht Danach wird das Schiff in die gwünschte Position gebracht und die Taue oder Drähte mit der Winde durchgeholt. Dies geschiet zu erst am Bug, danach am Heck des Schiffes. Bei Passagierschiffen wird ab und zu auch am Eingang (in der mitte des Schiffes) noch ein Tau befestigt. Dieser ganze Arbeit dauert jeh nach Schiffstyp, Begebenheiten am Ufer ect. zwischen 10min und 30min.

Doch jetzt gibt es eine Erfindung aus Neuseeland welche diese tägliche Arbeit eines Matrosen überflüssig macht. Der Moormaster ist eine Entwicklung der Cavotec Moormaster Ltd. und arbeitet mit Saugnäpfen.

Copyright by Moormaster.comDer Moormaster ist am Kai befestigt und saugt sich mit seinen Saugnäpfen an der Bordwand fest. Dabei entsteht ein Vakuum welches immer beibehalten wird uns somit das Schiff am Kai fixiert. Der Saugnapf aus Stahl und einer Gummiabdichtung hat eine Grösse zwischen 60cm und 2,5m und kann bis zu 80 Tonnen halten. Damit das Schiff bei Wellengang nicht abreisst oder die Bordwand beschädigt wird, ist der Saugnapf des Moormasters auf verschiedene Weise Hydraulisch gelagert.

Das System ist in 2 Varianten erhältlich. Bei der ersten, befindet sich der Moormaster an Land und saugt das Schiff an den Kai fest. Bei der zweiten Variante ist der Moormaster im Schiff angebracht und saugt das Schiff an den Kai fest. Bei der zweiten Variante muss die Anliegestelle jedoch für den Moormaster präpariert sein.

Copyright by Moormaster.comDer Hauptvorteil des Systems ist bestimmt, dass keine Taue und Drähte mehr an Land gezogen werden müssen und diese auch nicht mehr reissen können. Weil dies ist eine grosse Gefahr bei Tauwerk. Wenn ein Tau reisst, ist es mit einer Peitsche zu vergleichen welche Knochen berechen oder sogar Gliedmassen abtrennen kann. Das Matrosen durch dieses System arbeitslos erden denk ich ehrlich gesagt nicht. Nicht jeder Hafen ist mit diesem System ausgerüstet und das Festmachen ist auch nicht das einzige Betätigungsfeld eines Matrosen. Ob sich das System in der europäischen Binnenschifffahrt durchsetzten wird wage ich mal zu bezweifeln. Es gibt nicht allzuviele Kaimauern, oft wird einfach an Dalben festgemacht, ausserdem herrschen auf einem Fluss ganz andere Bedinungen wie in einem Hafenbecken. Und für die Kabinenschifffahrt ist das System in meinen Augen auch nicht sehr tauglich, da es bei diesen Schiffen keine geeigneten Flächen zum festsaugen gibt.

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