Auch ich bin ein Aargauer

aargauflaggeWirklich wahr! Ab heute bin auch ich ein Aargauer wie all meine Nachbarn. Denn am letzten Freitag habe ich in meiner alten Wohngemeinde (im grössten Robidog der Schweiz) abgemeldet und mich heute ordnungsgemäss in Laufenburg AG angemeldet. Irgendwie fühle ich mich genau so wie vor dem Ummelden, doch nun zieht ein anderer Kanton keine Steuern von mir ein. Es ist mein erster Wohnsitz ausserhalb des Kantons St. Gallen (ausgenommen St. Maurice im Wallis, dass jedoch nur als Wochenaufenthalter).

Der Kanton Aargau liegt im nördlichen Teil der Schweiz, ziemlich genau in der Mitte und grenzt an unseren grossen Bruder Deutschland, sowie die Kantone Basel-Land, Solothurn, Bern, Luzern, Zug und Zürich (im Gegenuhrzeigersinn).

WillkommensgeschenkAls Willkommensgeschenk haben wir (meine Freundin ist als Wochenaufenthalterin hier gemeldet) je ein „Welcome Package“ erhalten. Darin haben wir gewöhnliche Dinge wie: Gemeindeinfo, Vereinsliste, Stadtplan, Gemeindeagenda und eine Broschüre über das Jubiläumsjahr „800 Jahre Laufenburg“ gefunden. Doch auch eher ungewöhnliche Dinge, oder solche wie wir sie nicht erwartet hätten befanden sich in dem kleinen Paket: ein weiteres Willkommenspaket des Transportverbundes Nordwestschweiz mit vollständigem Fahrplan, Informationen und zwei Tageskarten für das gesamte TNW-Netz. Sowie eine Packung Kaliumiodid der Armeeapotheke. Dies hat damit zu tun, dass wir in der Nähe mehrerer Atomkraftwerke wohnen und uns mit dieser Tablette vor radioaktivem Iod schützen können, welches sich ansonsten in unseren Schilddrüsen ansammeln würde.

Am Nachmittag haben wir unseren Kleiderschrank zusammengebaut. Im Grunde ist es nur ein normales Regal, welches wir mit Vorähngen bespannt haben. Aber es wirkt schön schlicht und es sieht wie ein Regal in einem Skatershop aus.

neue Schrank

Ausserdem hat mein Laptop mein Memorystick Duo verschluckt und ich habe ihn nur noch mit grösster Mühe herausgebracht (1,5h). Aber das ist eine andere Geschichte, welche ich euch gerne ein anderes Mal erzähle.

Grüsse aus dem Kanton Aargau
Lukas

Laufenburg

Laufenburg ist der Bezirkshauptort des gleichnamigen Bezirkes Laufenburg, am oberen Ende des Fricktales. Die Gemeinde hat eine Einwohnerzahl von etwa 2000 Einwohner (jetzt sind es 2 mehr ;) ) und liegt 315m über dem Meeresspiegel. Die restlichen Informationen könnt ihr euch bei der Wikipedia oder der Stadt Laufenburg holen.

Hier ein paar Fotos von unserem nachmittaglichem Spaziergang:

Figur Hochrhein Figur Figur Flaggen Burg

Neue Vorhänge

Heute, am dritten Tag in der neuen Wohnung, haben wir uns ans Vorhang nähen gemacht. Eigentlich keine grosse Sache; ausser wenn man das noch nie gemacht hat und nur eine schnelle Kugelschreiberskizze seines Vaters zu Hand hat. Doch nach einem Telefonat mit Mama hat Nadia losgelegt und innerhalb einer halben Stunde ihren ersten Vorhang ihres Lebens genäht. Nach dem sie es richtig im Griff hatte, hab ich mich dazu gesetzt und mich in das Geheimnis einweihen lassen. Natürlich nähen wir nicht den kompletten Vorhang. Wir haben uns fertige Vorhänge aus dem grossen, schwedischen Einrichtungshaus besorgt und nähen nur noch „B1 Gleiter“ (also die „Krägeli“) dran. Doch um die Falten müssen wir uns trotzdem kümmern (was mich nicht besonders glücklich macht). So, jetzt nähe ich auch an meinem Vorhang weiter, sonst heisst es noch, in unserem Haushalt herrscht eine klassische Rollenverteilung ;).

Lukas

Vorhang nähen Vorhang nähen 2 Unsere neuen Vorhänge

Die erste eigene Wohnung

Seit gestern Nachmittag wohnen meine Freundin und ich in der ersten eigenen Wohnung. Diese liegt in der malerischen Altstadt der Gemeinde Laufenburg am Hochrrhein. Doch bevor wir einziehen konnten, musste ich mein bescheidenes Zimmer zuhause räumen. Danach drurften wir (Nadia, Jo und ich) alles in den dritten Stock, in unsere neue Wohnung tragen. Nach der Schlüsselübergabe und dem erstellen der Mängelliste sind wir dann gleich in ein grosses, schwedisches Einrichtungshaus gefahren und haben uns mit neuen Möbel (wie Molger), Küchenutensilien (wie Annons), Dekoartikel und Spielzeug (wie Tindra und Titta) gekauft. Am Abend haben wir dann noch einen schönen Spaziergang durch die Altstadt gemacht und haben(aus Nahrungsmittelknappheit) im Restaurant gegenüber zu Abend gegessen.

Das Erste was ich heute Morgen vor unserer neuen Wohnung gesehen habe, war ein Wagen der Grenzwache. Doch diese haben sich nur in der Bäckerei gegenüber einen „z’Nüni“ geholt. Daraus schliesse ich, dass diese Bäckerei gut sein muss. Nun geht es nochmal an das Putzen und Einrichten der Wohnung. Aber zuerst müssen wir uns eine Einrichtung zum Erzeugen von Kaffee besorgen.

Altes Zimmer Wohnzimmer1 Grenzwache Laufenburg1

Lukas