Moormaster für arbeitslose Matrosen
Normalerweise werden Binnenschiffe mit 2-4 Tauen oder Drähten festgemacht. Dabei gehen ein oder mehrere Matrosen an Land und ziehen an einer dünnen Leine, welche zuvor an Land geworfen wurde, das dicke Tau oder Draht ans Ufer. Dort wird das Tau oder der Draht im besten Fall über einen Poller gelegt, im schlechtesten Fall muss mit einem Schäckel an einer 3m hohen Mauer rumgespielt werden.
Danach wird das Schiff in die gwünschte Position gebracht und die Taue oder Drähte mit der Winde durchgeholt. Dies geschiet zu erst am Bug, danach am Heck des Schiffes. Bei Passagierschiffen wird ab und zu auch am Eingang (in der mitte des Schiffes) noch ein Tau befestigt. Dieser ganze Arbeit dauert jeh nach Schiffstyp, Begebenheiten am Ufer ect. zwischen 10min und 30min.
Doch jetzt gibt es eine Erfindung aus Neuseeland welche diese tägliche Arbeit eines Matrosen überflüssig macht. Der Moormaster ist eine Entwicklung der Cavotec Moormaster Ltd. und arbeitet mit Saugnäpfen.
Der Moormaster ist am Kai befestigt und saugt sich mit seinen Saugnäpfen an der Bordwand fest. Dabei entsteht ein Vakuum welches immer beibehalten wird uns somit das Schiff am Kai fixiert. Der Saugnapf aus Stahl und einer Gummiabdichtung hat eine Grösse zwischen 60cm und 2,5m und kann bis zu 80 Tonnen halten. Damit das Schiff bei Wellengang nicht abreisst oder die Bordwand beschädigt wird, ist der Saugnapf des Moormasters auf verschiedene Weise Hydraulisch gelagert.
Das System ist in 2 Varianten erhältlich. Bei der ersten, befindet sich der Moormaster an Land und saugt das Schiff an den Kai fest. Bei der zweiten Variante ist der Moormaster im Schiff angebracht und saugt das Schiff an den Kai fest. Bei der zweiten Variante muss die Anliegestelle jedoch für den Moormaster präpariert sein.
Der Hauptvorteil des Systems ist bestimmt, dass keine Taue und Drähte mehr an Land gezogen werden müssen und diese auch nicht mehr reissen können. Weil dies ist eine grosse Gefahr bei Tauwerk. Wenn ein Tau reisst, ist es mit einer Peitsche zu vergleichen welche Knochen berechen oder sogar Gliedmassen abtrennen kann. Das Matrosen durch dieses System arbeitslos erden denk ich ehrlich gesagt nicht. Nicht jeder Hafen ist mit diesem System ausgerüstet und das Festmachen ist auch nicht das einzige Betätigungsfeld eines Matrosen. Ob sich das System in der europäischen Binnenschifffahrt durchsetzten wird wage ich mal zu bezweifeln. Es gibt nicht allzuviele Kaimauern, oft wird einfach an Dalben festgemacht, ausserdem herrschen auf einem Fluss ganz andere Bedinungen wie in einem Hafenbecken. Und für die Kabinenschifffahrt ist das System in meinen Augen auch nicht sehr tauglich, da es bei diesen Schiffen keine geeigneten Flächen zum festsaugen gibt.
Links: Moormaster.com

5 Kommentare
Die Cd kommt in einer schlichten, schwarzen Karton-Cd-Hülle daher welche liebevoll mit weissen Zeichnungen verziert ist. Als Zusatz liegt ein kleines, originelles Booklet bei, in welchem man jedoch vergeblich nach Songtexten zu den Songs sucht, aber genau dies würde einem beim Verstehen der doch interessanten Texten weiterhelfen. Die Sprache und Texte welche im Rap eine besondere Bedeutung haben verstand ich am Anfang nicht. Dies ist nicht verwunderlich, denn fast das ganze Album ist in Rumantsch aufgenommen und somit zwar in einer schweizer Landessprache aber nicht in einer Sprache welche mir oder den meisten meiner Freunde geläufig ist. Zugegeben durch meine Französischkentnisse und ein bisschen hilfe versteht man schon relativ viel. Wem das noch zuwenig ist, kann immernoch auf der Webseite der Crew eine Hand voll Übersetzungen downloaden.
Die letzten Wochen habe ich bemerkt, dass mein alte Sagem-Handy langsam zu neige geht. Desshalb habe ich mir ein neues Handy zugelegt. Diesesmal mit Kamera, Mp3-Player und erweiterbarem Speicher. Ich habe mich für ein Coop-Mobile-prepay-Angebot entschieden; Ein Sagem my 501c. Dies, weil ich schon eine Simkarte von Orange besitze. AUCH WENN DIE ALLGEMEINE COOP-VERKÄUFERIN AUS NICHTWISSEN