Internetdienste und die Zukunft des Internet
Im BlickBlog von Dachs hab ich eine äusserst interessante Blogparade gefunden. Es geht um das Thema Webdienste und ihren Einsatzt, sowie um die Zukunft des Internet. Ein wirklich spannendes Thema, und ich freue mich, dass ich endlich wiedermal einen Beitrag schreiben kann
Im Internet findet man so ziemlich alles, welche Dienste benutzt du wirklich häufig? Und, wofür benutzt du diese Dienste?
- Webhosting (für meine Webseiten und E-mails)
- Foren (Ayom, Gulli, Wordpress-Deutschland)
- Flickr (für CC-Bilder um meine Webseiten zu illustreieren)
- Google (als Suchmaschiene und Google Webmastertools)
- Technorati (um Blogs zu durchsuchen)
- Seitwert (um einen schnellen Überblick von Details auf meinen Seiten, sowie der Seiten meiner Partner zu haben)
- Gravatar (damit meine Kommentare in anderen Blogs schneller zugeordnet werden können)
Wünscht du dir Alternativen zu diesen Diensten?
Im grunde nicht. Vielleicht würde ich auch andere Webdienste öffters nutzen, wenn es dafür alternativen gäbe.
Reicht dir der Funktionsumfang schon aus oder erwartest du mehr?
Im grunde reicht der Funktionsumfang aus. Aber ab und zu freu ich mich über kleine Erneuerungen bei den Diensten. Persönlich würde mir jedoch nichts einfallen.
Was für ein Dienst fehlt dir noch?
Eine wirkliche OpenID, welche von sehr vielen Anbietern unterstützt wird. Das ewige Registrieren bei jedem Webdienst finde ich äusserst nervig, und hält mich auch von vielen Diensten ab. Dabei sollte jedoch der Datenschutz nicht auf der Strecke bleiben. Ich stelle mir vor, dass sich ein paar “Ranghohe” Entwickler verschiedener Projekte zusammensetzten und sich auf eine StandardID einigen. Diese könnte zB. Benutzername, E-mailadresse, Avatar und Geburtsdatum beinhalten. Diese StandardID wird in einem XML-File gespeichert und auf den eigenen Computer heruntergeladen. Bei einer Neuanmeldung, lädt man nur dieses kleine File per Browser hoch (dafür könnte man auch ein Browser-Plugin schreiben) und wählt sich ein Passwort für den Dienst.
Durch diese Methode hat jeder Internetuser eine offene StandartID, welche ihn nicht von einem Dienst wie Live abhängig macht.
Denkst du das Internet wird in Zukunft zur Jobbörse Nummer 1 werden oder sind traditionelle Berufe weiterhin Anführer?
Ich denke, das Internet an sich als Arbeitsplatz anzusehen, wird in den nächsten Jahren noch schwerfallen. Immerhin spielt sich der grösste Teil unserer Volkswirtschaft immernoch in der RL ab, und so sollte es - meiner Meinung nach - auch bleiben.
Inwieweit wird sich das Internet von morgen von dem heutigen unterscheiden?
Das Internet der Zukunft wird, warscheindlich von den Regierungen “gegründet”. Es wird eine klare Nutzeridentifizierung geben und dabei allen helfen, den Konsum via Internet zu erleichtern. Ich sehe darin aber auch die Gefahr, dass die Meinungsfreiheit nicht mehr gegeben ist.
Das Internet wie es heute existiert, wird es warscheindlich parallel dazu noch geben, aber nur von Fachkundigen Usern bedient (ähnlich wie heute das Usenet).
Begriffe wie “Web 3.0″ oder “Internet 2″ fallen desöfteren. Wie würdest du sie definieren?
Das Web 3.0 wird noch einfacher und intuitiver zu benienen sein wie das Web 2.0. Dies soll auch noch den rest der Menschen, welche zwar über einen Internetanschluss verfügen, aber in der “Das-ist-alles-viel-zu-kompliziert-”-Mentalität leben, zum Konsumieren im Internet bringen.
Das Internet 2 gibt es schon als Projekt für ein superschnelles Internet. Ich denke, das Internet von morgen (siehe oben) und die flächendeckende Einführung des Internet 2 wird auf den selben Zeitpunkt fallen, und so für die User Anreize zum Wechsel geben.
Dein individueller Schlusssatz?
Das Internet ist nicht das ganze Leben. Ich geh jetzt raus, und leg mich an den Rhein. Tschüüs


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